Sonntag, 22. Januar 2012

Köstlichkeiten vor der Haustüre direkt auf den Tisch

Leichter Wind geht durch die Streuobstwiese, die Sonne steigt nach den Wintermonaten immer höher und die Tage werden länger.
Die Obstbäume fangen an Saft zu ziehen und die Blütenknospen brechen langsam auf.
Es ist herrlich anzusehen wie Kirsch, Apfel,Birn und Zwetschgenbäume in voller Pracht blühen.
Da freut man sich schon auf den Sommer und Herbst um mit diesen Früchten zu kochen und zu backen.
Eine Geschmacksvielfalt die erstaunlich ist.
Wir werden in diesem Jahr einiges probieren aus den Früchten, Chatney das gut zu Käse und Fleisch passt, Fruchtsaucen süss oder pikant zubereitet für Nachspeisen oder Wok-Gerichte, Salate oder Suppen wo wir Gemüse und Obst zusammen warm oder kalt verwenden.

Warum gerade Obst von einer Streuobstwiese?
Ganz einfach! Obst von einer Streuobstwiese wird nicht gespritzt oder chemisch behandelt wie so manches Obst das aus dem Ausland eingeführt wird.
Streuobstwiesen haben einen großen Vorteil, die Bäume sind meist unterschiedlich alt, sie haben unterschiedliche Sorten werden unterschiedlich reif. So hat man je nach Streuobstwiese von Sommer bis in den späten Herbst hinein immer frisches Obst direkt vom Baum auf den Tisch.

Streuobstwiesen sind vom Mensch geschaffene Biotope die für Mensch und Tiere wahre Oasen sind zum erholen und entspannen.
Leider sind viele Streuobstwiesen verloren gegangen, wir sollten versuchen die wenigen Streuobstwiesen die es noch gibt zu erhalten. In einigen Städten und Gemeinden kann man für ein geringes Entgeld eine Streuobstwiese pachten.
Ein guter ausgleich zum Arbeitsalltag.

Freitag, 6. Januar 2012

Fischspieße mariniert in Rosmarin und Rosa-Pfeffer mit Bärlauchnudeln



Fischspieße die mit den ersten Paprika aus der Region bestückt werden, der Körper sehnt sich nach den ersten frischen Gemüse und Kräutern.
Die Zucchini stammen aus dem Bioladen. Für die Fischspieße eignet sich jedes Fischfilet das ein festes Fleisch hat.
Saibling und Pangasius habe ich genommen. Es kann auch Seelachs mit Scampis sein, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.





Für ca. 6 Spieße:

300 gr. Pangasiusfilet

300 gr. Seesaiblingfilet

1 Bund frischen Rosmarin

2-3 Knoblauchzehen in Scheiben geschnitten

3 Esslöffel rosa Pfefferkörner

je 1 rote und gelbe Paprikaschote

1 kleine Zucchini

eine Prise gemahlenen Chili

etwas Fleur de Sel

6 Esslöffel gutes Oliven- oder Rapsöl

Holzspieße







Für die Marinade die Hälfte der Rosmarinzweige beiseite legen, von den anderen Zweigen die Blätter entfernen und mit den rosa Pfefferkörnern im Mörser etwas zerreiben. Kräuter und Pfeffer in ein Schüsselchen geben mit Knoblauch und Olivenöl verrühren.
Gemüse waschen, Paprika in Mundgerechte Würfel schneiden, Zucchini in Scheiben schneiden.
Fischfilets säubern und in Mundgerechte Würfel schneiden.
Die Fischspieße jetzt abwechselnd mit Gemüse und Fisch bestücken.
Spieße in eine Feuerfeste Form legen und mit der Marinade übergießen. Restliche Rosmarinzweige dazwischen legen.
Mit Frischhaltefolie abdecken und 2 Stunden durchziehen lassen. Zwischendurch einmal wenden.
Frischhaltefolie entfernen Spieße mit Fleur de Sel etwas bestreuen.
Grillfunktion des Backofens einschalten. Im oberen Drittel des Backofens die Fischspieße ca.8 Minuten grillen.
Nach 4 Minuten die Spieße einmal wenden.
Die Fischspieße können auch in der Grillpfanne oder auf dem Gartengrill gegart werden.

Dazu habe ich Nudeln mit Bärlauchpesto serviert.



Dorade Rosé mit Zitrone und Thymian



Die Dorade ist ein Grätenarmer Fisch. Die Schuppen sind leicht mit einem großen Messer zu entfernen. Ein festes Fleisch hat der Fisch und ist sehr geschmackvoll.



Mit Thymian und Zitrone, Olivenöl, Chili, frischen Knoblauch und rosa Pfefferkörner habe ich den Fisch etwas mariniert.
Ein leichtes Gericht für´s Frühjahr mit den ersten frischen Kräutern.
Wer keinen Thymian hat kann natürlich auch Rosmarin nehmen oder andere Kräuter.

Für 4 Personen:

2 Doraden je 500 gr.

5-6 Esslöffel gutes Olivenöl

1 junge Knoblauchknolle in Scheiben geschnitten

1 Bund frischen Thymian

1 gehäuften Esslöffel rosa Pfeffer

1 Bio-Zitrone in Scheiben geschnitten

etwas Fleur de Sel





Den Fisch entschuppen, waschen und mit einem Küchenkrepp Feuchtigkeit abwischen.
Thymianblättchen vom Stengel in einen Mörser zupfen und mit rosa Pfeffer etwas zerstossen.
In ein Schüsselchen den zerstossenen Thymian und rosa Pfeffer geben mit Olivenöl und Knoblauchscheiben verrühren.
Dorade in eine feuerfeste Form legen, in den Bauchraum eine Zitronenscheibe legen und mit der Marinade beträufeln. Etwas Fleur de Sel über den Fisch streuen.
Fisch etwas durchziehen lassen.
Backofen auf 180° Grad Umluft vorheizen.
Auf der mittleren Schiene des Backofens ca. 20 Minuten garen.

Dazu passt Dinkelbaguette und Salat, oder auch Reis.





Fisch in seiner Vielfalt




























Fisch räuchern






Freitag, 18. November 2011

Dinkel - Buchweizen Maultaschen mit Spinat - Walnussfüllung


Für den Teig

250 gr. Buchweizenmehl

250 gr. Dinkelmehl Typ 630

250 ml Frischei ( ca. 4 Eier )


Geben Sie das Mehl in eine große Schüssel und vermischen sie die beiden Mehlsorten, fügen die Eier hinzu und kneten alles zu einem festen Teig. Der Teig sollte sich lederartig anfühlen. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und ca.1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.



Für die Füllung:

400 gr. Blattspinat, Küchenfertig ohne Stiele

1 große Zwiebel gewürfelt

1 Knoblauchzehe klein gewürfelt

1/2 Bund Petersilie fein geschnitten

2-3 Esslöffel fein geriebenen Bergkäse, Sbrinz oder Parmesan

1 Brötchen vom Vortag in dünne Scheiben geschnitten

etwas lauwarme Milch

3 Esslöffel Dinkelsemmelbrösel

80 gr. Walnüsse gemahlen

Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskantnuß, Prise Cayennepfeffer

Blattspinat waschen und in einer Pfanne kurz andünsten, zusammenfallen lassen. Vom Spinat das Wasser ausdrücken und in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch in ein wenig Rapsöl andünsten und zum Spinat in die Schüssel geben. Ein Brötchen vom Vortag in etwas lauwarmer Milch einweichen und zum Gemüse in die Schüssel geben. Gemahlene Walnüsse, Petersilie Dinkelsemmelbrösel und Berkäse mit in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskatnuß würzen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, die Folie entfernen, und in 3-4 Stücke teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ein Teigstück nach dem anderen sehr dünn mit einem Nudelholz ausrollen und mit einem runden Gegenstand (z.B. Glas) ausstechen.
Die Ränder der Kreise mit ein bisschen Wasser leicht anfeuchten.
Auf die Hälfte der ausgestochenen Kreise jeweils einen gehäuften Teelöffel der Füllung mittig platzieren. Die Kreise zusammenklappen und mit einem Finger leicht andrücken das ein Muster entsteht. Man kann auch mit einer Gabel den Rand leicht andrücken.
In Salzwasser oder Brühe die Maultaschen ca. 5 Minuten kochen. Bei uns gibts die Maultaschen in etwas Salbeibutter geschwenkt mit frischen Sprossen.

Mittwoch, 7. September 2011

Gefülltes Hähnchenbrustfilet gegrillt






Aus Produkten unserer Region lassen sich attraktive Gerichte zaubern.
Hähnchenbrustfilets gefüllt mit leckeren Paprika, Kräutern und Frischkäse umhüllt von einem Speckmantel und gegrillt über Holzkohle wird heute unser Abendessen sein.

Für 4 Personen:

4 Hähnchenbrustfilets

1 große rote Paprikaschote geschält und geviertelt

100 gr. Frischkäse

2 Knoblauchzehen vom jungen, frischen Knoblauch

1/2 Bund glatte Petersilie fein gehackt

1 Eßlöffel Dinkelweißbrotbrösel

1 kleine, junge Zucchini in feine Würfel geschnitten

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Teelöffel gehackten, frischen Thymian

4 Zweige Rosmarin

1 Pepperoni mittelscharf in kleine Würfel geschnitten

12 Bauchspeckscheiben

Küchengarn


Aus Frischkäse, Kräutern, Knoblauch, Zucchiniwürfel, Dinkelbröseln und Pepperoni eine Masse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
In die Hähnchnbrustfilets jeweils eine Tasche einschneiden.
Ein Paprikaviertel einschieben und ein viertel der Frischkäsemasse einfüllen.
Hähnchenbrust von aussen etwas Pfeffern, Rosmarinzweig darauf legen und mit Speckstreifen umwickeln.
Mit Küchengarn in Form binden.
Auf einem Grill oder in der Grillpfanne rundherum knusprig braten bei nicht zu hoher Temperatur.