Montag, 9. November 2009

Fleischspieße auf Maisgrieß mit Muskatkürbis und gerösteten Walnußkerne




Dieses Gericht ist von Zutaten aus der Region inspiriert. Hackfleischspieße die auf Maisgrieß mit Muskatkürbis serviert werden.
Eine attraktive und vor allem geschmacklich abgestimmte Kombination.


Für die Fleischspieße:

600 gr. Rinderhackfleisch

1 Eigelb

2 Esslöffel Apfelwein oder Weißwein

5-6 Esslöffel Dinkelsemmelbrösel

1 Knoblauchzehe in feine Würfel geschnitten

1 kleine Zwiebel in feine Würfel geschnitten

1 Pepperoni in feine Streifen geschnitten

1 Prise gemahlenen Zimt

1 Teelöffel edelsüssen Paprika

1 Messerspitze Kardamom

Salz und Pfeffer aus der Mühle

1 rote Paprikaschote in Stücke geschnitten zum aufstecken für die Spieße

Die Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen.
Die Arbeitsfläche leicht einölen und aus der Hackfleischmasse kleine Würstchen formen.
Diese abwechselnd mit Paprika auf die Spieße stecken. Beiseite stellen und die Zutaten für den Maisgrieß herrichten.





















Für den Maisgrieß:

300 gr. Maisgrieß

1,5 Liter Gemüsebrühe

60 gr. Butter

80 gr. geriebener Parmesan

kleinen Bund frische, feingeschnittene Petersilie

250 gr. Muskatkürbis, geschält und in Würfel geschnitten

1 Esslöffel frisch gehackte Thymianblätter

Mark einer Vanilleschote

Walnusskerne

Brühe zum kochen bringen und den Maisgrieß langsam und gleichmäßig einrieseln lassen, dabei kräftig rühren.
Die Hitze reduzieren und den Maisgrieß noch 1 Minute weiter rühren damit er nicht zum Klumpen anfängt.
Wenn gut gerührt wird ist die Konsistenz fein. Maisgrieß jetzt ca. 40 Minuten leicht köcheln lassen.
In der Zwischenzeit,
Kürbiswürfel in einer Pfanne mit etwas Rapsöl andünsten. Gehackten Thymian dazugeben und Mark der Vanilleschote, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fleischspieße in einer Grillpfanne oder normalen Bratpfanne bei nicht zu hoher Hitze von allen Seiten anbraten.
Walnusskerne ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten.







Kurz vor ende der Garzeit des Maisgrieß, Kürbiswürfel und Walnußkerne dazugeben, 5 Minuten mit durchziehen lassen.
Die Butter und den Parmesan unter den Maisgrieß heben eventuell. mit Pfeffer etwas abschmecken.
Auf einem Teller anrichten und einen Fleischspieß darüber legen. Mit frischer Petersilie bestreuen.

Apfelessigreduktion






Balsamicoreduktion ist allgemein bekannt. Aber haben sie schon mal eine Reduktion mit Apfelessig probiert? Aus regionalen Produkten machen wir unsere Reduktion.
Aus einem spritzigen Apfelwein, einen feinsäuerlichen Apfelessig und einem fruchtigen Apfelsaft bekommen sie eine Reduktion die zu den meisten Wintersalaten passt.
Wir hatten einen Feldsalat mit gerösteten Walnußkernen und Apfelessigreduktion mit ein paar Tropfen Walnußöl.









Für die Reduktion benötigen Sie:

1 gehäuften Esslöffel brauner Rohrohrzucker

250 ml Apfelwein

250 ml Apfelessig

1 Zwiebel in Würfel geschnitten

1 Knoblauchzehe in Scheiben geschnitten

Schale von einem ungespritzten aromatischen Apfel ( z.B. Rubinette, Boskoop )

4 Stiele Von der glatten Petersilie

4 Zweige Majoran oder 1 gehäuften Teelöffel getrockneten

2 Esslöffel Akazienhonig

130 ml Apfelsaft

Salz, Pfeffer aus der Mühle

10 gr. Speisestärke mit 2 Esslöffel Apfelwein glatt gerührt

Zucker in einer Pfanne zusammen mit Zwiebelwürfel und Knoblauch karamellisieren lassen. Mit Apfelwein, Apfelessig ablöschen und aufkochen lassen. Apfelschale dazugeben und auf knapp die Hälfte einreduzieren lassen.
Apfelsaft, Honig und Gewürze dazugeben kurz aufkochen lassen, auf niedriger Stufe 10 Minuten ziehen lassen.
Durch einen Sieb geben Flüssigkeit in einem Topf auffangen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aufkochen lassen und die mit Apfelwein glattgerührte Speisestärke in den Sirup geben kurz köcheln lassen.
Abkühlen lassen und in eine geeignete Flasche füllen.

Donnerstag, 5. November 2009

Karotten-Apfelkuchen mit Walnüssen auf Dinkelteig


Ein herbstlicher Kuchen mit Produkten die aus der Region kommen. Weinsäuerliche Äpfel mit geraspelten Karotten und Walnusskernen bilden den Belag auf einem dünnen Dinkelboden.
Auch mit geraspelten Muskatkürbis oder Hokkaido kann man diesen Kuchen belegen.

Für den Kuchenteig:

300 gr. Dinkelmehl

1 Prise Salz

1 Esslöffel Zucker

130 ml Wasser

2 Esslöffel Essig

Mehl in eine Schüssel geben und mit einer Prise Salz vermischen. Wasser und Essig mischen, Zucker darin auflösen und zum Mehl geben. Alles gut vermengen zu einem Teig aber nicht kneten. Im Kühlschrank den Teig 20 Minuten ruhen lassen.

Für den Belag:

3 Boskoop-Äpfel geschält und in 2cm dicke Spalten geschnitten

ca. 600 gr. geraspelte Karotten oder Kürbis

Saft von einer halben Zitrone

Zitronenabrieb von einer halben Zitrone

1 Esslöffel Zucker

60 gr. Walnußkerne


Die Apfelspalten mit dem Zitronensaft und Zitronenabrieb vermengen.
Geraspelte Karotten mit dem Zucker vermengen.

Für den Kuchenguss:

170 ml Sahne

2 Eier

2 Esslöffel Zucker

1/4 Teelöffel Zimt

je eine Messerspitze von Cardamom, Nelke und Ingwer


Sahne mit Gewürzen und Eiern verquirlen.

Backofen auf 240° Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen oder einfetten.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf die Größe des Backbleches ausrollen. Die Teigdicke sollte ca.3 mm stark sein. Teigplatte auf das vorbereitete Backblech legen und mit einer Gabel gleichmäßig einstechen damit der Teig keine Blasen wirft beim Backen.
Karottenraspel auf dem Teigboden verteilen, Apfelspalten nach belieben darauf verteilen.
10 Minuten im Backofen auf 240° Grad backen.
Blech aus dem Ofen nehmen und mit Walnusskerne bestreuen und die Sahne-Eimasse über den Kuchen verteilen.
Ofen auf 180° Grad herunterdrehen und ca. 20 Minuten fertig backen.
Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen, dann in Rechtecke schneiden und servieren.



Mittwoch, 4. November 2009

Rezept Dinkelvollkornbrezen





Für den Brezenteig benötigen Sie :

1000 gr. Dinkelvollkornmehl
35 gr. Backmalz
20 gr. Salz
40 gr. Hefe
600 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker

Für die Brezenlauge benötigen Sie :
1 Päckchen Kaisernatron
1 Liter Wasser
Zum Bestreuen etwas grobes Salz

Dinkelvollkornmehl mit Backmalz und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Die Hefe mit der Prise Zucker ins lauwarme Wasser geben kurz verrühren und in die Mehlmischung gießen.
Alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verarbeiten und abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten aufgehen lassen. Der Teig verdoppelt sich.
Nach 45 Minuten den Teig aus der Schüssel nehmen und in ca. 20 gleichmäsige Stücke teilen.
Aus jedem Stück lange nicht zu dünne Stränge formen und in Brezenform bringen die Enden mit etwas Wasser anpinseln und leicht an die Breze drücken nochmals ca.20 minuten aufgehen lassen. Den backofen auf 230° Grad vorheizen,
Das Wasser in einem großen Topf geben Kaisernatron zugeben und erhitzen , soll nicht kochen.
Die geformten Brezen einzeln in das heisse Laugebad geben und 20 Sekunden darin schwimmen lassen mit einem Schaumlöffel herausnehmen, kurz abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen mit groben Salz bestreuen. Auf ein Backblech passen ca. 6 Brezen, also nicht auf einmal zu viele Brezen laugen. Das Backblech auf der 2 Schiene von unten in den Ofen schieben und 15-18 minuten knusprig braun backen. Die Brezen sofort nach der Backzeit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Dinkelmaennchen - Der Film




Dieses mal waren Profis am Werk und haben das Dinkelmaennchen ins Schwabachtal begleitet.

Montag, 26. Oktober 2009

Im Kindergarten

Uns ist es wichtig, dass Kinder bewußt mit Essen umgehen, ein Bewußtsein für gesunde Ernährung entwickeln und letztendlich lernen mit Lust und Freude zu genießen.

Heute bin ich in den Kindergarten gegangen mit Äpfeln und Karotten um daraus Saft zu machen. Frischen Saft ohne Zusatzstoffe und ohne zusätzlichen Zucker.
Äpfel und Karotten haben von Natur aus genug Zucker enthalten und müssen nicht extra gesüsst werden.
Getränke ohne zusätzlichen Zucker sind bessere Durstlöscher und beachten sollte man auch das Kinder genug trinken. Auf meine Frage hin was die Kinder zuhause trinken bekomme ich Antworten wie : Limonade, Cola, die wenigsten antworten mit: Wasser oder Tee.

Saftkrüge gefüllt mit Äpfeln und Karotten gehe ich zu den Kindern und frage sie ob jemand einen Saft möchte. Einige heben die Finger und rufen laut: Ich will einen Saft!
Die Vorschulkinder wissen natürlich das man die Äpfel und Karotten erst pressen muss damit man Saft bekommt.
Neugierig sind die Kinder schon,: wie das wohl gemacht wird?
Mit den Vorschulkindern gehe ich in einen Nebenraum um mit ihnen den Saft herzustellen.
Einen Entsafter hab ich dort aufgebaut, 2 verschiedene Apfelsorten und Karotten liegen auf einem Tisch.
Kinder, was steckt alles in einem Apfel oder in der Karotte? Die erste Antwort lautet natürlich : Saft! Dann ein wildes durcheinander rufen: Kerne, Apfelstiel, der Apfel ist rot der andere grün...usw.
Ein ganz aufgewecktes Kind sagt mit leiser Stimme: Vitamine.
Großartig sag es bitte nochmal etwas lauter das alle Kinder es verstehen.
Das Kind beginnt: Vitamine. Meine Mama macht mir auch immer Saft und die Vitamine sind gut das ich nicht krank werde.Ein anderes Kind fügt noch hinzu: Die Karotte ist gut für die Augen.
Ja, richtig du hast daheim gut aufgepasst was deine Mama dir erzählt hat.
Jetzt schneiden wir die Äpfel und Karotten etwas kleiner damit wir die Früchte besser in den Entsafter bringen. Jedes Kind darf Apfel- und Karottenstücke durch den Entsafter geben.
Ganz gespannt sind die Kinder wie das wohl rauskommt?
Uiii,ganz orange kommt der Saft der Karotte raus und richtig goldgelb ist der Saft vom Apfel.
Die Kinder haben richtig Freude daran und können es kaum erwarten den Saft zu probieren. Jeder bekommt ein Löffelchen und darf kosten. Lecker schmeckt das!
Ich gebe noch paar Tropfen Rapsöl hinzu wegen den Vitaminen der Karotte.
Mit dem Krug in der Hand gehen sie in ihre Gruppe zurück und berichten den anderen Kindern wie sie den Saft gemacht haben.

Montag, 19. Oktober 2009

Rosenkohl mit Speck auf Dinkelteig


Bei meinem Spaziergängen durch kleine Fränkische Dörfer ist mir letztes mal ein Bauernhof aufgefallen in dem ein kleines Backhäuschen steht. Jeden Freitag backt die Oma dort noch das Brot für den Eigenbedarf der Woche.
Der Ofen hat nach dem Brot backen noch genug Hitze und meist schiebt sie danach noch Kuchen oder einen Auflauf für das Mittagessen hinein.
Was sie früher oft gebacken hat im Winter sei ein Gemüsekuchen. Aber seit das der Mann verstorben ist backt sie ihn nicht mehr.
Damit altes Wissen ned verloren geht gibt sie mir ein Rezept.
Ihre "jungen" intressiert das nicht mehr, sagt sie in einem traurigen Ton.
Ich möchte darum dieses Rezept veröffentlichen, auch wenn ich keinen Holzbackofen habe. Aber es geht auch im normalen Ofen in jedem Haushalt.

Für den Dinkelteig:

250 gr Dinkelmehl Typ 630

110 ml Wasser

1/2 Teelöffel Salz

2 Esslöffel Weißweinessig

Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen.
Wasser und Essig dazugeben und rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen. Den Teig nicht kneten. Etwas flach drücken und zugedeckt ca.30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In dieser Zeit können sie den Belag herrichten.










Für den Belag:

800 gr. Rosenkohl

150 gr. Frühstücksspeck oder Bauernschinken

125 gr. Bergkäse

2 Eier

200 ml Sahne

Pfeffer aus der Mühle, Salz, kleine Prise Cayennepfeffer, kleine Prise geriebene Muskatnuss

Den Rosenkohl putzen und Strunk kreuzweise einschneiden. In Salzwasser ca. 6-8 Minuten köcheln. Rosenkohl aus dem Wasser nehmen, abtropfen und auskühlen lassen.
Schinken in feine Streifen schneiden. Bergkäse reiben. Eier und Sahne verquirlen mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Cayennepfeffer würzen, und mit dem Bergkäse verrühren.
Ofen auf 200° Grad vorheizen.
Eine flache Kuchenform von 30 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen. Den Kuchenteig ausrollen und die Form damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals den Teigboden einstechen.
Rosenkohlröschen auf dem Teig verteilen, in die Zwischenräume Speck legen.
Das Ei-Sahne-Käsegemisch darüber verteilen.
Bei 200° Grad gut 30 Minuten backen auf der untersten Schiene des Ofens.